Solbach Leads

Wie Solbach Leads entstanden ist: Software, KI und Vertrieb

Wie Solbach Leads Software und KI für die Lead-Recherche einsetzt und welche Vorarbeit nötig ist, bevor ein Vertriebsteam passende Firmen ansprechen kann.

Einordnung:

Leonhard Solbach und Paul Niebler sprechen über den Einsatz von KI für die Lead-Recherche von Agenturen und B2B-Unternehmen und über neue Möglichkeiten im Vertrieb.

Laufzeit: 27:32 Min.Video veröffentlicht am Vollständiges Video auf YouTube
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Das Interview und sein Hintergrund

Im Gespräch mit Paul Niebler geht es um die Entstehung von Solbach Leads und den Einsatz von Software und KI in der Lead-Recherche. Die Aufnahme vom 28. August 2025 verbindet die Entwicklung des Angebots mit der Frage, welche Aufgaben KI im B2B-Vertrieb sinnvoll übernehmen kann.

Die folgenden Beispiele erläutern die Recherchemethodik von Solbach Leads und ergänzen das Interview. Sie sind keine wörtliche Wiedergabe des Gesprächs.

Das Problem vor dem ersten Anruf

Ein Vertriebsteam braucht mehr als eine Firma mit passendem Branchenlabel. Es muss wissen, ob das Unternehmen die gesuchte Leistung tatsächlich anbietet, ob die Größenordnung passt und ob ein Ansprechpartner für das Angebot zuständig ist. Häufig steckt diese Information auf mehreren Unterseiten einer Website oder in verschiedenen Dokumenten.

Bleibt diese Vorarbeit offen, übernimmt sie der Vertrieb zwischen zwei Anrufen: Website öffnen, Leistung prüfen, Kontakt suchen, unpassende Firmen aussortieren. Eine große Liste verschiebt dann einen erheblichen Teil der Arbeit auf das Team. Bei Solbach Leads beginnt die Recherche deshalb mit der Auswahl und Prüfung der Zielunternehmen.

Welche Arbeit Software und KI übernehmen

Solbach Leads verbindet einen eigenen Datenpool mit einer Prüfung gegen das konkrete Kundenprofil. Software führt Informationen zusammen; KI hilft dabei, Beschreibungen und Dokumente inhaltlich auszuwerten. Entscheidend ist, dass die Bewertung zu einer nachvollziehbaren Quelle zurückführt. Eine plausibel klingende Modellantwort reicht dafür nicht.

  1. Suchraum festlegen: Welche Firmen kommen grundsätzlich infrage, und welche Merkmale schließen eine Firma aus?
  2. Kontext lesen: Was bietet das Unternehmen auf seiner Website an, und welche Angaben ergänzen Register- oder Unternehmensdokumente?
  3. Passung prüfen: Welche Anforderungen sind belegt, welche bleiben offen, und welche widersprechen dem Profil?
  4. Vertriebsfall übergeben: Firma, Ansprechpartner und eine lesbare Begründung für die Auswahl zusammenführen.

Was eine konkrete Zielgruppe verändert

Ein Beispiel zur Einordnung: Eine Beratung sucht Steuerkanzleien, die Onlinehändler betreuen. Der Branchenfilter findet zunächst Steuerkanzleien. Die gesuchte Spezialisierung steht aber möglicherweise erst auf einer Leistungsseite, in einem Fachbeitrag oder einer Referenz. Sie muss gelesen und der richtigen Kanzlei zugeordnet werden.

Ein Treffer mit ausdrücklich genanntem E-Commerce-Schwerpunkt hat eine andere Beleglage als eine Kanzlei, deren Website dazu schweigt. Aus dem Schweigen lässt sich weder sicher eine Spezialisierung noch ihr Gegenteil ableiten. Gute Recherche hält diese Unsicherheit fest und prüft weiter, statt das fehlende Feld mit einer Vermutung zu füllen.

Was Vertriebsteams daraus mitnehmen können

Vor der Wahl eines Recherchewerkzeugs lohnt sich ein Blick auf die tatsächlichen Auswahlentscheidungen im Team. Welche Firmen werden nach dem Listenimport wieder entfernt? Welche Information muss jemand jedes Mal auf der Website nachlesen? Welche Merkmale verbinden die besten Kunden? Aus diesen Antworten entsteht ein brauchbares Suchprofil.

An diesem Profil lässt sich die Qualität einer Lieferung prüfen: Kann das Team nachvollziehen, warum eine Firma enthalten ist? Sind Ausschlüsse berücksichtigt und offene Punkte erkennbar? Die Solbach Datentechnologie GmbH verbindet diese Auswahl mit der Recherche und Aufbereitung der Firmen. Das Ergebnis soll dem Vertrieb die Vorarbeit abnehmen und einen begründeten nächsten Schritt ermöglichen.

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